Das Sektgut

Die traditionelle Methode der Sektherstellung

Unser Winzersekt wird ausnahmslos nach der klassischen Flaschengärung erzeugt. Dieses Verfahren, bei dem der Grundwein in der Originalflasche bleibt, dauert mindestens zwölf Monate. Davon muß der Sekt mindestens neun Monate »auf der Hefe liegen«, um bei der zweiten Gärung möglichst viele Aroma- und Geschmacksstoffe aufzunehmen. Danach werden die Flaschen über einen Monat lang täglich auf speziellen Rüttelpulten von Hand gedreht und mit dem Flaschenhals nach unten stufenweise immer steiler gestellt.

Der Hefetrub gleitet bei diesem Kopfstand für die Qualität allmählich hinunter auf den Korken. Zum Degorgieren wird die Flasche schließlich kurz geöffnet, und der Druck der Kohlensäure schleudert den zuvor im Kältebad tiefgefrorenen Hefepfropf heraus. Der nunmehr »fertige« Sekt wird neu verkorkt, eventuell noch eine Dosage aus der gleichen Rebsorte hinzugegeben – und fertig ist das prickelnde Vergnügen.

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